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Zeckenschutz für Mensch und Tier - Achtung Vampire: Zecken schlafen nie!

Sommerzeit ist Zeckenzeit - das war einmal. Ab dem zeitigen Frühjahr lauern die gefährlichen Blutsauger Tag und Nacht im Gestrüpp, am Waldrand und sogar mitten in der Stadt auf den Parkwiesen. In milden Wintern sind Zecken sogar in der vermeintlich kalten Jahreszeit aktiv.

Sie können monatelang auf einen geeigneten Wirt warten und fallen über alles her, was mit zwei oder vier Beine ihren Weg kreuzt. Zecken beißen sich fest, saugen Blut und können gefürchtete Krankheiten wie Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) verursachen. Beide Erkrankungen greifen unter anderem das Nervensystem an und enden schlimmstenfalls tödlich. Der Mensch kann sich mit geschlossener Kleidung, verschiedenen Hausmitteln, Anti-Zecken-Spray und Impfungen schützen. Unsere vierbeinigen Familienmitglieder möchten wir ebenfalls mit geeigneten Tier-Medikamenten vor der lauernden Gefahr beschützen.

Woher kommen Zecken, Holzbock & Co.?

Zecken sind Ektoparasiten und gehören zur Ordnung der Milben, sie sind ziemlich große Milben. Weltweit gibt es etwa 900 Zeckenarten. In Deutschland sind vorwiegend folgende Arten aktiv:

  • Schildzecke,
  • Lederzecke,
  • Taubenzecke
  • und Hundezecke.

Diese Zecken leben überall dort, wo sich Mensch und Tier im Freien aufhalten. Am häufigsten kommt in Deutschland der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) vor, ein rötlich-braunes Exemplar aus der Gattung der Schildzecken. Der Gemeine Holzbock ist so gemein wie er heißt. Entgegen der verbreiteten Meinung können Zecken nicht wie Flöhe hüpfen, sie fallen auch nicht von den Bäumen. Zecken werden im Vorbeilaufen von Gräsern und Sträuchern abgestreift und krabbeln anschließend eine ganze Weile auf der Kleidung (oder auf dem Fell der Haustiere) herum, um nach einer geeigneten Stelle für ihre Blutmahlzeit zu suchen.

Wo halten sich Zecken auf ?

Bevorzugt werden warme, weiche Hautstellen wie die Oberschenkel oder die Leistengegend beim Menschen, Hals, Bauch und Ohren bei Hund und Katze. Allgemein mögen die Krabbeltiere Wärme. Aggressive Arten wandern aus den wärmeren Ländern nach Deutschland ein und breiten sich vor allem in Süddeutschland rasant aus. In den besonders gefährdeten Gebieten wird eine Zeckenschutzimpfung empfohlen. Diese aktive Impfung schützt jedoch nicht vor dem Biss der Zecke, sondern nur vor der Übertragung von FSME. Vor Borreliose schützt die Impfung nicht. Das Robert-Koch-Institut aktualisiert jährlich die FSME-Risikogebiete. Die Übersichts-Karten finden Sie hier: http://www.zecken.de/gefahr-durch-zecken/fsme-in-deutschland/

Anti-Zecken-Mittel: Chemie oder sanfte Naturkraft

Der beste Schutz vor Zecken ist es, im Sommer helle, lange Kleidung zu tragen, auf der die Krabbelviecher gut zu sehen und abzusammeln sind, bevor sie sich festbeißen können. Doch wer will schon bei heißen Temperaturen komplett zugeknöpft herumlaufen? Der Handel bietet eine Vielzahl an Anti-Zecken-Sprays und Körperlotionen an, die auf die nackte Haut aufgetragen werden und den Zecken den Appetit verderben sollen. Die Inhaltsstoffe lehnen sich an pflanzliche Naturheilmittel an und sind alle auf Hautverträglichkeit getestet. Wie bei Vampiren üblich, soll auch Knoblauch vor Zecken schützen. Diesen Geruch mögen sie nicht. Ihre Mitmenschen werden diese Ausdünstungen allerdings ebenfalls nicht mögen. Für pelzige Haustiere gibt es eine ganze Reihe an Tier-Medikamenten und Hilfsmitteln, die vor Zeckenbissen schützen sollen. Ein aktueller Vergleichstest des Fernsehsenders Vox zeigt Ihnen, welche Anti-Zecken-Mittel bei Ihren vierbeinigen Lieblingen helfen und welche Sie sich sparen können: http://www.vox.de/medien/c37e-596f0-60fe-57/antizeckenmittel-im-vergleich.html

Mit dem Medikamente-Preisvergleich sparen

Sorgen Sie rechtzeitig vor! Bei uns erfahren Sie, wo es die günstigsten Versand-Apotheken für Ihren ausgewählten Zecken-Schutz gibt. Nutzen Sie hierfür unseren Medikamente-Preisvergleich. Auch mit den besten Anti-Zecken-Mitteln gilt: Nach jedem Wald- und Wiesenspaziergang Körper und Kleidung nach krabbelnden Zecken absuchen! Nicht immer lässt sich ein Zeckenbiss vermeiden. Hat sich eine Zecke in die Haut gebohrt, so kann sie mit Zeckenzange oder Zeckenkarte (aus der Apotheke oder Drogerie) sicher entfernt werden. Sollte sich ein Zeckenbiss entzünden oder sich die Haut ringsum seltsam verfärben, dann suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf lassen Sie sich auf mögliche Folge-Erkrankungen kontrollieren.

Tip Weblinks:

Claudia G.

Artikel aus Rubrik: Tiermedikamente und Freizeit und Reisen - 27.06.2014

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